Zweckverband

Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal

- Entstehungsgeschichte -

 

Im Sommer 1998 konstituierte sich der Zweckverband „Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal“. Es war die erste interkommunale Zusammenarbeit Hessens mit den Kommunen Melsungen, Felsberg, Spangenberg, Morschen und Malsfeld.

Ziel des Zusammenschlusses war die Schaffung eines gemeinsamen Gewerbegebietes, um dem Mangel an geeigneten Bauflächen für die Ansiedlung neuer Betriebe in den einzelnen Mitgliedsstädten und –gemeinden entgegenzuwirken.

 

Durch die Erschließung einer gemeinsamen Fläche konnten außerdem die für die jeweiligen Beteiligten entstehenden Kosten erheblich minimiert und zusätzliche Fördermöglichkeiten eröffnet werden, die nur im Falle einer interkommunalen Zusammenarbeit zur Verfügung stehen.

Auf diesem Wege entstand in relativ kurzer Zeit der 1. Abschnitt eines Gewerbegebietes von zunächst rd. 25 ha, das durch die neue Autobahnanschlussstelle an die BAB A7, Abfahrt „Malsfeld“, die Ortsumgehung für den Ortsteil Ostheim sowie eine neue 4,2 km lange ortsdurchfahrtfreie Kreisstraße vom Autobahnanschluss bis zur B83 im Bereich des Industriegebietes Pfieffewiesen in Melsungen erschlossen wird.

 

Aufgrund der alle Erwartungen übertreffenden Resonanz konnte die Ansiedlungsfläche in kurzen Abständen auf inzwischen 86 ha erweitert werden, die durch bestandskräftige Flächennutzungs- bzw. Bebauungspläne abgesichert sind. Dieses Areal ist voll erschlossen, erfüllt bereits alle Auflagen zum Naturschutzausgleich, enthält keine Altlasten und spezielle Einschränkungen und ermöglicht einen Betriebsablauf über 24 Stunden.

 

Diese optimalen Bedingungen und die herausragende verkehrliche Infrastruktur haben bis heute zur Ansiedlung von 12 Betrieben mit rd. 500 Arbeitsplätzen geführt, darunter auch 3 große Speditions- und Logistikunternehmen.

 

Der Zweckverband arbeitet inzwischen auch in anderen Bereichen eng zusammen. So sind alle Städte und Gemeinden in die Förderkulissen der Programme „Stadtumbau West in Hessen“ EFRE (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung)

und ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung der ländlichen Räume) aufgenommen und haben bereits zahlreiche Vorhaben und Bauprojekte mit Zuschussgeldern realisiert.